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Umstellung von Flaschennahrung auf feste Nahrung: So gehen Sie vor!

Bei den meisten Säuglingen reicht Stillen oder Flaschennahrung aus. Aber sobald sie etwas älter werden, ist auch feste Nahrung notwendig. Beim einen Kind vollzieht sich der Wechsel etwas leichter als beim anderen, aber letzten Endes klappt es immer. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie und wann Sie die Flaschennahrung auslaufen lassen können, um Ihren Kleinen beizubringen, schnell feste Nahrung zu sich zu nehmen.

 

Flaschennahrung auf feste Nahrung

 

Feste Nahrung: ab wann?

Mit (pürierter) fester Nahrung können Sie beginnen, sobald Ihr Baby etwa vier Monate alt ist. Etwa ab dem Alter von sechs Monaten reicht das Stillen oder die Flaschennahrung ohnehin nicht mehr aus, um Ihr Kind mit allen Nährstoffen zu versorgen. Von da an ist feste Nahrung notwendig

Manche Kinder zeigen schon etwas früher, dass sie für feste Nahrung bereit sind, z. B. durch Schmatzgeräusche oder indem sie alles Mögliche in den Mund nehmen. Berücksichtigen Sie dies nach Möglichkeit, beachten Sie aber auch, dass Ihr Kind in der Lage sein muss, ohne fremde Hilfe aufrecht zu sitzen.

Ihrem Kind Essen und Trinken beibringen

Zu lernen, feste Nahrung zu essen, geht Hand in Hand mit dem Erlernen der Fähigkeit, aus einem Becher zu trinken. Mit anderen Worten: Sobald Ihr Kind feste Nahrung braucht, sollten Sie beginnen, die Flaschennahrung auslaufen zu lassen. Zu lange das Fläschchen zu geben ist nämlich nicht gut für die Entwicklung der Mundmotorik.

Wie baut man die Flaschennnahrung ab?

Die Flaschennahrung abzugewöhnen erfordert vor allem viel Geduld. Vollziehen Sie den Wechsel also nicht von einem Tag auf den anderen. Geben Sie Ihrem Baby je nach seiner Entwicklung verschiedene Arten von Bechern, damit es eine gute Trinktechnik entwickelt:

  • Bei Kindern unter zwölf Monaten reicht es aus, Wasser in einer Tasse zu geben. Zwischendurch können Sie immer noch Milchnahrung in der Flasche anbieten.
  • Sobald Ihr Kind fünfzehn bis achtzehn Monate alt ist, können Sie alle Getränke in einem offenen Becher anbieten.

Nicht für alle Kinder ist der Abschied von ihrem Fläschchen leicht. Trösten Sie Ihr Kind, wenn Sie merken, dass es sich nicht vom Fläschchen trennen will. Bieten Sie Ihrem Kind ruhig eine Alternative (Kuscheltier oder Tuch) im Tausch gegen die Flasche an.

Wie beginnt man mit dem Füttern fester Nahrung?

  • Die Umstellung auf feste Nahrung erfolgt am besten in einer ruhigen Zeit für die ganze Familie, ohne allzu viele stressige Ereignisse.
  • Füttern Sie nur vollständig zerkleinerte Nahrung (Gläschenkost, Obst- oder Gemüsebrei)
  • Benutzen Sie kleine Löffel zum Füttern Ihres Kindes. Tipp: Wärmeempfindliche Löffel warnen Sie, wenn der Happen für Ihr Kind noch zu heiß ist! 

Jedes Kind lernt und entwickelt sich anders

Denken Sie zu guter Letzt daran, dass jedes Kind seinen eigenen Entwicklungsrhythmus hat. Lassen Sie Ihr Baby also das Tempo für den Erwerb der Fähigkeit der Einnahme fester Nahrung selbst bestimmen, und machen Sie sich keine Sorgen, wenn es nicht auf Anhieb klappt.

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